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Zahnarztpraxis
Dr. Michael Vogel


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Gesundheitsnews



„Au Backe – Zahnschmerzen im Urlaub“
Kostenfreier Sprachführer „Au Backe – Zahnschmerzen im Urlaub“

Sonne, Strand, Meer – und ausgerechnet jetzt bohrende Zahnschmerzen. Der proDente Sprachführer „Au Backe – Zahnschmerzen im Urlaub“ hilft Patienten, sich auch im Urlaub beim Zahnarzt gut verständigen zu können.

„Das praktische Faltblatt ist so klein, dass es bequem in Portemonnaie oder Hosentasche passt“, erklärt Dirk Kropp, Geschäftsführer der Initiative proDente. „Es sollte auf keiner Urlaubsreise fehlen. So fällt die Verständigung im Fall der Fälle leichter.“
Das Wichtigste in sieben Sprachen

„This tooth is aching“ oder „J´ai une douleur à cette dent“. In sieben Sprachen übersetzt das kleine Wörterbuch die wichtigsten Fragen und Begriffe rund um Zahnschmerzen und zahnmedizinische Behandlung. So können sich Patienten im Notfall beim Zahnarzt im Ausland verständlich machen.

In Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Türkisch und Griechisch können Patienten z.B. auf Vorerkrankungen wie „Ich habe einen Herzschrittmacher“ hinweisen. Für Griechenland-Urlauber verwendet der Sprachführer das griechische Alphabet. Mit Hilfe der Beispielsätze können Patienten auch erfragen, wie sie sich nach einer Behandlung verhalten sollen. Eine praktische Urlaubscheckliste rundet den Sprachführer ab.
Kostenfrei bestellen:

Patienten können das Informationsmaterial bei proDente unter der Telefonnummer 01805-55 22 55 oder auf www.prodente.de unter dem Menüpunkt „Service – Broschüren für Patienten“ beziehen.

Zahnärzte und zahntechnische Innungsbetriebe erhalten je 100 Exemplare des Informationsmaterials kostenfrei auf den Fachbesucherseiten unter www.prodente.de oder über die Bestellhotline 01805-55 22 55.

12.07.2018 DGA | Quelle: Initiative proDente e.V.

Gesund im Mund – auch mit Pflegegrad
Ab Juli mehr zahnärztliche Prävention für Pflegebedürftige und Menschen mit Behinderung

Ob in der Zahnarztpraxis, zu Hause oder in Einrichtungen – mit neuen Leistungen wird ab dem 1. Juli 2018 die Verhütung von Zahnerkrankungen bei Pflegebedürftigen sowie Menschen mit Behinderung unterstützt. „Wir Vertragszahnärzte begrüßen diesen wichtigen Schritt in Richtung gleichwertige Teilhabe an bedarfsgerechter Versorgung“, so Dr. Holger Weißig, Vorstandsvorsitzender der Kassenzahnärztlichen Vereinigung Sachsen. Bei Pflegebedürftigen und Menschen mit Behinderung zeige die Statistik eine schlechtere Mundgesundheit und daher einen deutlichen Hilfs- und Handlungsbedarf.
Zu den neuen Leistungen gehören die Erhebung des Mundgesundheitsstatus, die Aufklärung über Mundgesundheit, die Erstellung eines individuellen Mundgesundheitsplans und die halbjährliche Entfernung harter Zahnbeläge. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Mundgesundheit von Menschen mit Behinderung und mit Pflegebedarf zu erhalten und zu verbessern.
In Sachsen gibt es derzeit 243 Kooperationsverträge zwischen Zahnärzten und stationären Pflegeeinrichtungen. Darüber hinaus sind viele Zahnärzte in Eigeninitiative auch ohne einen solchen Vertrag in den Pflegeeinrichtungen oder auch bei Hausbesuchen präsent. Diese Zusammenarbeit soll mit den neuen präventiven Leistungen ebenso gestärkt werden wie die Versorgung der Pflegebedürftigen im Rahmen von aufsuchender häuslicher Betreuung.

Gute Mundgesundheit wirkt sich positiv auf Essen, Sprechen und Lachen aus „Beim Eintritt von Pflegebedürftigkeit lässt die Fähigkeit zur selbstständigen Mundpflege häufig nach und Senioren oder Menschen mit Behinderung benötigen Unterstützung. Erfolgt dies nicht, verschlechtert sich der Zahnstatus rasant“, betont Dipl.-Stom. Iris Hussock, Vorstandsreferentin der Landeszahnärztekammer Sachsen für Prävention. Deswegen sei die Stärkung von präventiven zahnärztlichen Maßnahmen in der Pflege ein echter Mehrwert für die Patienten. „Zum Beispiel können Zahnärzte individuell geeignete Hilfsmittel zur Prothesenreinigung empfehlen und dabei Angehörige und die Pflegekräfte einbeziehen“, so Hussock. Um Pflegekräfte bei Bedarf intensiver zu schulen, stellt die Zahnärztekammer den Zahnärzten verschiedene Hilfsmittel, wie etwa Vorträge, zur Verfügung und bietet Fortbildungen an.

10.07.2018 DGA | Quelle: Landeszahnärztekammer Sachsen

Amalgam: Alternativen für Kinder und Schwangere
Neue EU-Verordnung tritt zum 1. Juli in Kraft

Dentalamalgam darf nach der EU-Quecksilberverordnung ab 1. Juli 2018 grundsätzlich nicht mehr für zahnärztliche Behandlungen von Milchzähnen, von Kindern unter 15 Jahren und von schwangeren oder stillenden Patientinnen verwendet werden. Eine Ausnahme von der Regelung besteht nur dann, wenn der Zahnarzt eine solche Behandlung wegen spezifischer medizinischer Erfordernisse als zwingend notwendig erachtet. Hintergrund der neuen Bestimmung ist das Übereinkommen von Minamata, das Gesundheit und Umwelt vor Emissionen und Freisetzungen von Quecksilber und Quecksilberverbindungen schützen soll.

„Gesetzlich Versicherte haben Anspruch auf eine qualitativ hochwertige und zuzahlungsfreie Zahnfüllung. Jedoch darf Amalgam in den Praxen entsprechend der EU-Verordnung für die genannten Patientengruppen ab jetzt regelhaft nicht mehr verwendet werden. Deshalb haben wir uns mit den Krankenkassen darauf verständigt, dass in diesen Fällen stattdessen künftig ein alternatives Füllungsmaterial gewählt werden muss. Dafür können auch aufwändigere Kunststofffüllungen in Frage kommen“, sagte Dr. Wolfgang Eßer, Vorsitzender des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV).

Patienten sowie Zahnärztinnen und Zahnärzte können grundsätzlich zwischen allen verfügbaren Materialien wählen.Als kostenfreie Leistung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) stehen jetzt auch Kunststofffüllungen im Seitenzahnbereich zur Verfügung, die bislang auf Fälle beschränkt waren, in denen eine Amalgam-Allergie festgestellt wurde oder Patienten an einer schweren Niereninsuffizienz litten. Hierzu wurde die bisherige Sonderregelung für Amalgam-Allergiker durch die KZBV und den GKV-Spitzenverband erweitert. Den Austausch intakter Füllungen übernehmen gesetzliche Kassen grundsätzlich nicht.

Zahnärzte müssen jedoch immer genau prüfen, welches Material im konkreten Fall verwendet werden kann und inwieweit der Verwendung eventuell begründete Kontraindikationen entgegenstehen. Unabhängig von der Frage der Versorgung der genannten Patienten wurde im Einheitlichen Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen (BEMA) die Nummer 13h für mehr als dreiflächige Füllungen eingeführt, die bereits auch bei plastischen Füllungsmaterialien der BEMA-Nummer 13d vorgesehen sind.

Im Jahr 2016 wurden in Deutschland etwa 50,8 Millionen Füllungen innerhalb der GKV abgerechnet. Ihre Zahl ist seit Jahren rückläufig - ein Indiz für die weitere Verbesserung der Mundgesundheit und das Ergebnis der erfolgreichen Umorientierung hin zu einer präventionsorientierten Versorgung. Dentalamalgam ist in den Praxen zuletzt immer seltener verwendet worden. Das Material entspricht oftmals nicht mehr den Wünschen der Patienten. Aus ästhetischen Gründen werden häufig zahnfarbene Füllungen bevorzugt.

Zahnfüllungen: Weiterführende Informationen Weitere Informationen zum Thema Füllungen und den entsprechenden Leistungen der GKV können auf der Website der KZBV abgerufen werden, darunter eine Infobroschüre für Patienten. Die gedruckte Publikation kann unter www.kzbv.de/informationsmaterial bestellt und als kostenlose PDF-Datei abgerufen werden. Neben einer Ausgabe in Deutsch ist die Information auch in den Sprachen Türkisch und Russisch verfügbar.

Hintergrund: Das Übereinkommen von Minamata 90 Länder hatten im Jahr 2013 im japanischen Minamata Maßnahmen vereinbart, die vom Quecksilberabbau über die Verarbeitung in Produkten bis zur Freisetzung und Behandlung von Altlasten Gefahren für Mensch und Umwelt reduzieren sollen. Zu den Produkten gehört auch Dentalamalgam. Die EU-Kommission wird bis Juni 2020 eine Machbarkeitsstudie zu der Frage vorlegen, ob die Verwendung von Dentalamalgam auf lange Sicht – vorzugsweise bis 2030 – auslaufen kann.